Weiterbildungsangebote für LehrerInnen

 

Herausgeforderte Kinder

Kinder können nur mit ihrem Verhalten oder ihrem Körper zeigen, wenn sie etwas in ihrem Leben schmerzlich vermissen. Dann sind die Erwachsenen gefragt, diese Botschaft zu verstehen und ihr Verhalten zu verändern. Gleichzeitig sind Kinder, die mit ihrem Verhalten ausdrücken, dass es ihnen nicht gut geht, oft auch eine Herausforderung für Fachkräfte.

Wie gelingt es eine hilfreiche Beziehung aufzubauen, die für beide Seiten fruchtbar ist? Dabei steht nicht die Modifizierung des Verhaltens des Kindes auf der Symptomebene im Vordergrund, sondern die Integrität, das Selbstwertgefühl und die persönliche Verantwortung des Kindes. Ebenso steht die Frage im Zentrum, wie es gelingt, die eigenen Grenzen zu wahren und ebenso der ganzen Klasse gerecht zu werden.

 

Herausfordernde Elterngespräche

Wenn Kinder schwieriges Verhalten zeigen oder Entwicklungsschwierigkeiten haben, ist die Mitarbeit der Eltern erforderlich, um gemeinsame Lösungen zu finden. Wie sage ich, was gesagt werden muss, ohne dass Eltern aussteigen?

 

Das Bild vom Kind

Wir wissen heute, dass Kinder als soziale Wesen geboren werden, ihre Reaktion immer sinnvoll ist, sie von Geburt an persönliche Verantwortung übernehmen und sich in Subjekt-Subjekt-Beziehungen am besten entwickeln. Doch was bedeutet das konkret für den Alltag und den Umgang mit Kindern?

 

Regeln, Grenzen, Disziplin

Das Ende der Gehorsamskultur, gestresste Kinder, gestiegene Ansprüche, abwesende Eltern: Unterrichten war noch nie so anspruchsvoll! Wie gelingt es, Kinder vor dem Hintergrund dieser gesellschaftlichen Veränderungen zu führen - jenseits der Selbstausbeutung? Wie können wir Kinder begleiten, Grenzen und Regeln zu respektieren, ohne die Integrität der Kinder zu verletzen und ohne die eigene Integrität verletzen zu lassen?

 

Disziplin im Klassenzimmer

Viele kleine Störungen – dazwischenrufen, mit anderen Schülern reden, Streitereien zwischen den Kindern, ständige Unruhe – machen das Unterrichten schwer.

Wie können Regeln für den Unterricht verankert werden, ohne dass diese ständig eingefordert werden müssen? Ausgangsbasis ist eine kooperative Lehrer- Schüler-Beziehung, die Eltern und Schüler in diesen Prozess mit einbindet. Auf dieser Grundlage werden Verfahrensabläufe und Regeln eingeübt.

 

Welche Konsequenzen haben Konsequenzen?

Ich hab's dir jetzt schon 3x gesagt! Wenn Kinder nicht mitarbeiten und Regeln nicht beachten, greifen wir gerne zu Konsequenzen. Doch diese zeigen selten langfristigen Erfolg, kosten viel Energie in der Umsetzung und schaden der Beziehung. Welche Alternativen gibt es, um zu einem funktionierenden Miteinander zu gelangen?

 

Schwierige Eltern, schwierige Kinder?

Es gilt als unprofessionell, das auszusprechen, doch jeder kennt in der Zusammenarbeit Eltern und Kinder, mit denen uns der Umgang schwer fällt. Das belastet Pädagogen, Kinder und Eltern gleichermaßen. Diese Fortbildung möchte Wege der Annäherung aufzeigen.

 

Persönliche Sprache: Wie Kinder sich führen lassen

Wenn ein Kind haut, sagen wir Sätze wie: "Du sollst nicht hauen. Das tut doch weh. Du willst doch auch nicht gehauen werden." Doch wie kann ich meine Wertvorstellungen deutlich machen, ohne das Kind durch Kritik, Belehrung oder Moralisierung zu verletzen? Wie kann ich durch eine klare und persönliche Sprache eigene Grenzen so setzen, dass Kinder sie verstehen und respektieren können?

 

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstgefühl

Diese drei Dimensionen - soziale, pädagogische und existentielle – bilden den Grundstock der kindlichen Entwicklung. Wie sieht Förderung jenseits des Förderwahns aus? Auf was kommt es an?

 

Lernkanäle

Kinder bevorzugen unterschiedliche Lernkanäle. Wenn wir diese anbieten können Kinder leichter lernen. Wie finden wir die Lernkanäle heraus? Wie kann der Unterricht darauf abgestimmt werden?

 

Soziales Verhalten

Um gut mit anderen zurecht zu kommen, müssen Kinder beides können: sich anpassen, Rücksicht nehmen und eigene Grenzen ziehen. Wie können wir Kinder darin unterstützen, ein gutes Gleichgewicht zu finden?

 

Das Schlüsselwort heißt Beziehung - 4 Werte, die Beziehungen wertvoll machen

Die Qualität unserer Beziehungen – zu Kollegen, Kindern, Eltern – bestimmt über unser Wohlbefinden und unsere Entwicklung im Beruf. Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung sind Werte für eine gute Entwicklung von Beziehungen. Wie können sie im Alltag gelebt werden?

 

„Jetzt hört doch mal auf zu streiten!“

Streitereien unter Kindern können sehr anstrengend und belastend sein - für Fachkräfte und Kinder. Wie können Kinder unterstützt werden, fair zu streiten und Konflikte eigenständig zu lösen. Diese neue Streitkultur entlastet Erwachsene von ihrer „Richterrolle“ und führt zu mehr Zuneigung und Achtung unter den Kindern.

 

Grenzen, Regeln, Konsequenzen?

„Wenn du nicht mit leise bist, musst du auf dem Flur arbeiten.“ Konsequenzen anzukündigen und umzusetzen ist anstrengend, belastet die Beziehung und ist oft nicht von ausdauerndem Erfolg. Wie können wir Kinder begleiten, Grenzen und Regeln zu respektieren, ohne die Integrität der Kinder zu verletzen und ohne die eigene Integrität verletzen zu lassen?

 

Kinder verstehen

Auch Kinder haben einen guten Grund für ihr Verhalten. Gelingt es uns, den Sinn hinter dem kindlichen Verhalten zu verstehen, fällt uns der Umgang und die Begleitung leichter. Wie können kindliche Verhaltensweisen „übersetzt“ werden?

 

Kinderrechte

Kinder haben Schutz-, Förder- und Mitbestimmungsrechte. Wie gelingt es, diese im Alltag angemessen zu wahren?

 

Konflikten sicher begegnen

Pädagogen stehen in vielfältigem Kontakt zu anderen und erleben dadurch vielfältige Konflikte: Mit den Kindern, den Eltern, den Kolleginnen und Kollegen.

Konflikte sind ein natürlicher Teil jeder Zusammenarbeit. Die Art und Weise, wie wir ihnen begegnen, hat weitreichende Auswirkungen auf die Qualität unserer Beziehungen, auf unser eigenes Wohlbefinden und auf die Effektivität unserer Arbeit. Wie können wir Konflikte konstruktiv begegnen?

 

Umgang mit hoch aggressiven Eltern

Wenn Eltern massiv in den Angriff gehen ist es besonders wichtig, durch gezielte Sprache und nonverbale Signale die eigenen Grenzen zu schützen und deeskalierend auf den Prozess einzuwirken. Ebenso wichtig ist es, Strategien für den eigenen Umgang damit zu entwickeln, um emotional unbeschadet solche Situationen bewältigen zu können.Was ist vor, während und nach dem Gespräch wichtig? Wie behält man den Überblick und die Führung? Welche Art der Kommunikation ist hilfreich? Welche Strategien schützen?

 

Wie können wir Kinder heute führen?

Das Ende der Gehorsamskultur, gestresste Kinder, gestiegene Ansprüche, abwesende Eltern – Kinder zu begleiten war noch nie so anspruchsvoll! Wie kann es gelingen, Kinder vor dem Hintergrund dieser gesellschaftlichen Veränderungen zu führen - jenseits der Selbstausbeutung?

 

Herausforderung Leitung

LeiterInnen gestalten viele asymmetrischen Beziehungen: zu Kollegen, Eltern, Kindern. Die Qualität dieser Beziehungen ist entscheidend für den Erfolg ihrer Arbeit und ihr „Arbeitsgefühl“. Wie gelingt eine Führung, die gerade auch in Konfliktsituationen qualitätsvolle Beziehungen ausbaut und auch die eigene Integrität wahrt?

 

Werteorientierte Führung

Selbstwert und Selbstwirksamkeit sind Schlüsselbegriffe moderner Führung. Dies bei sich und Mitarbeitern zu entwickeln, auf der Basis qualitätsvoller Beziehungen, schafft Motivation, Verantwortlichkeit und Handlungskraft. Soweit die Theorie – doch wie kann das im Alltag zwischen Verwaltungsaufgaben, Terminen und Anfragen gelingen?

 

Ärger

Der Alltag ist voller Möglichkeiten, sich zu ärgern: Über Eltern, Kinder, Autofahrer, Verkäufer, das Wetter, Dinge die nicht funktionieren, den PC….Das ist völlig normal. Wirklich? Wie entsteht Ärger überhaupt? Und wie geht man am besten mit ihm um, sodass er nicht den Alltag bestimmt? Oder kann man ihn gar - wenn schon nicht vermeiden – weniger werden lassen?

 

Persönliche Verantwortung

Wenn andere Menschen unsere Grenzen überschreiten, stellt sich die Frage: Wie gehen wir am besten damit um? Tolerieren oder ansprechen? Und wenn wir es ansprechen wollen: Wie sage ich es, ohne den anderen „verkehrt“ zu machen?

 

Kollegiale Reflexion

Mit Kindern zu arbeiten kann eine große Herausforderung sein, weil wir dabei leiht an unsere Grenzen kommen können. Entscheidend für den berufliche Erfolg und die berufliche Zufriedenheit ist es, an seiner fachpersönlichen Entwicklung zu arbeiten.

Eine große Quelle der Inspiration und Unterstützung für diese Entwicklung ist die kollegiale Reflexion. Wenn der richtige Rahmen geschaffen wird, ist es möglich, die vielfältigen Kompetenzen eines Teams dafür zu nutzen.

 

Prozessbegleitung (Leitbildentwicklung, Teambildung, Konfliktlösung)

Bewährtes bewahren, Inspiration für neue Wege, Begleitung bei der praktischen Umsetzung der gewählten Ziele.

 

Alle Angebote können auch als Inhouse-Veranstaltungen stattfinden. Inhalte, Umfang und Termine werden dann individuell auf die Situation und den jeweiligen Bedarf abgestimmt. Termine und weitere Themen auf Anfrage.

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